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Willkommen im
PIEL-Podcast.

PIELcast

Dein PIEL-Podcast:
Informative Beiträge – für Dich an einem
Ort versammelt.

Transkript

00:00:09 Christoph
Und damit herzlich willkommen zu unserem neuen Podcast -Format aus dem frisch eingerichteten Content -Studio. Herzlich willkommen, liebe Zuhörer, liebe Pielaner. Ihr seid gerade live dabei, wie wir das erste Mal einen Podcast aufnehmen. Das ist quasi ein Meilenstein in der Unternehmensgeschichte. Neue Wege, die wir gehen. Und ja, ich freue mich total. Wenn ihr das sehen könntet, hier sitzt gerade ein ganz begeisterter Christian Piel. Er strahlt über beide Ohren, die Augen funkeln. Ich kann mich wirklich in diesen Augen spiegeln. Christian, wie geht's dir und was ist das gerade für ein Moment? Beschreib das einfach mal kurz.

00:00:41 Christian
Ja, Christoph, das ist ein absolut magischer Moment. Ich fühle mich hier gerade quasi wie Kirmes oben im Riesenrad und vorher noch fünf Bullenauge. Also es ist ganz unfassbar. Erstmal vielen Dank, dass ihr heute hier dabei sein darf. und in dieses jungfräuliche Mikrofon meine ersten Sätze hier rein sprechen zu dürfen.

00:00:57 Christoph
rein sprechen zu dürfen. Ja, Wahnsinn. Und für die Nicht -Soester, also Kirmes ist wirklich schon das Highlight im Jahr. Leider im letzten Jahr nicht stattgefunden, aber wir waren natürlich alle im Herzen dabei, haben uns alle ja auch eigentlich riesig gefreut, dass es vielleicht doch ist, aber natürlich unter den Umständen ging es nicht. Und wenn Christian jetzt schon sagt, okay, das ist wie eine Kirmes, dann kann ich das voll nachvollziehen als gebürtiger Soester. Einfach Wahnsinn. Und ich bin wirklich erstaunt. Also wir haben... Um das euch mal ein bisschen zu beschreiben, das hier jetzt hier eingerichtet. Wir haben hier aktuell drei Mikrofone stehen. Wir haben drei Headsets, dass man sich eben auch selber hören kann. Und ich höre mich einfach fantastisch an in diesem tollen Content -Studio. Wir haben hier einen Mischpult, dass wir eben auch alles regeln können. Wir haben verschiedene Buttons, die wir drücken können. Das sieht mega professionell aus, Christoph. Das sieht richtig gut aus. Wir haben Schallschutzwände hinter uns stehen. Also einfach total klasse. Christian, wie lange hat das jetzt gedauert?

00:01:48 Christian
Also das Aufbauen, wären wir etwas körperlich besser situiert gewesen, dann hätten wir diese super Schallschutzwände etwas geschwinder getragen. Ich hätte gesagt, wir haben hier eine Viertelstunde aufgebaut. Wir haben am Montag ja schon mal einen kleinen Versuch gestartet, weil leider noch nicht alles Equipment gab, das ist heute gekommen. Dann haben wir das jetzt aufgebaut und ja, ich muss sagen, man kommt sich schon echt professionell vor. Du mit deinem Mischpult, hier mit diesem Mikro und dem Headset auf dem Kopf. Das ist schon geil, muss ich sagen.

00:02:14 Christoph
Das ist wirklich gut. Und ich glaube, wir sind halt einfach Bürohengste, wir sind einfach Bürotiere. Wir müssen hier nicht eigentlich die Schallschutzwände durch die Büroanlagen tragen.

00:02:23 Christian
Da hast du natürlich recht.

00:02:24 Christoph
Aber das war auch ein gutes Training. Da müssen wir halt nicht mehr ins Gym. Ich meine, das hat ja eh nicht auf im Moment.

00:02:30 Christian
Kannst du noch ein bisschen was zu diesem fancy Mischpult sagen? Das hat so viele bunte Knöpfe und Regler und so. Kannst du das überhaupt bedienen? Hast du da eine Fortbildung gemacht oder hast du da ein Training gehabt? Wie geht das denn überhaupt?

00:02:40 Christoph
Da fragst mich jetzt was. Christian, Christian. Nein, tatsächlich, ich habe mich einfach ein bisschen informiert, ein bisschen recherchiert im Internet. Es gab mir eine super Anleitung dazu. Und tatsächlich, hier sind viele bunte Knöpfe drauf. Man muss sich ein bisschen einlesen, bis man das zu bedienen weiß. Aber wenn man es dann kann, ist es super einfach. Es ist echt intuitiv. Es ist fast eine Plug -and -Play -Lösung, würde ich sagen. Wenn man sich ein bisschen reinfuchst, dann ist man relativ schnell bei der Sache. Und wir haben jetzt auch nicht lange gebraucht. Wir haben aufgebaut, ein bisschen dran rumgespielt und jetzt sitzen wir hier schon und reden schon fast dreieinhalb Minuten. Ich finde es total super.

00:03:15 Christian
Mit dir vergeht die Zeit einfach wie im Flug, muss ich sagen.

00:03:18 Christoph
Christian, bitte schmeicheln mir nicht so. Ich werde ganz rot für euch Zuhörer da draußen. Sehr schön. Nein, aber was wir euch noch erzählen wollen. Wir haben natürlich ganz, ganz viel Großes vor hier im Podcast -Studio. Wir wollen zukünftig, das haben wir euch ja schon mal im Vertriebs -Kick -Off angeteasert. Wir wollen hier Schulungen halten. Das heißt, wir wollen ein bisschen was erzählen. Wir wollen einen Azubi -Blog machen. Die Annika Schlinkmann ist da schon ganz vorangegangen und hat ein paar Themen gesammelt. Quasi so ein Motto Annikas Welt. Soll das ja, glaube ich, vielleicht werden Christian, wenn ich das richtig im Kopf habe. Also es ist noch nichts in Stein gegossen. Hätte ich jetzt einfach mal so ganz lapidar gesagt. Nein, aber wir haben ganz, ganz viel Großes vor. Ihr habt natürlich auch gehört, dass wir im Content -Studio auch ein bisschen filmen. Content produzieren wollen, das wird auch noch kommen. Aber zuerst werden wir jetzt viele Podcasts machen, damit wir auch ein bisschen Reichweite generieren können, damit wir das an unsere Kunden streuen können und einfach alle auf dem Laufenden halten und informieren. Denn das ist das, was wir mit diesem Podcast -Format relativ schnell und kurzfristig erreichen können. Leute informieren, Wissen streuen und das auf eine relativ einfache Art und Weise. Denn so ein Podcast, ihr kennt das vielleicht aus dem Privaten, das hört man sich auch gerne einfach mal so an.

00:04:30 Christian
Wenn man mal so 10 Minuten, mit sich selber hat. Könnte man einfach einen Podcast hören.

00:04:32 Christoph
Oder beim Kochen oder beim Putzen oder ja, meinethalben auch, wenn ich draußen einfach mal schnell...

00:04:40 Christian
Den Rasen mähst oder so.

00:04:42 Christoph
Ich habe einen Garten, aber das wird tatsächlich gemacht bei mir. Das ist jetzt, das darf man gar nicht erzählen, ne? Aber das ist auch so ein Grabpflegedienst. Also mein Garten ist jetzt kein Friedhof. Nicht, dass du das falsch verstehst.

00:05:01 Christian
Kannst du vielleicht noch so ein paar Effekte von deinem coolen Mischpult da zeigen?

00:05:06 Christoph/Christian
Erzähl doch mal einen coolen Witz. Hast du einen coolen Witz gerade drauf? Also für Witze... Fragt Mario doch auch immer.

00:05:10 Christian
Ja, so gut bin ich natürlich nicht, aber...

00:05:13 Christoph
Bist du nicht vorbereitet? Das ist natürlich essentiell an alle Podcaster, die demnächst hier

00:05:18 Christian
Genau, ich bin auch dafür bekannt, überhaupt nicht so witzig zu sein, aber vielleicht hilft mir da ja der Postillion.

00:05:27 Christoph
Der Postillion, Super Seite.

00:05:37 Christoph
Wow, wir haben hier sogar einen Schlagzeuger einfliegen lassen, der hier im Studio mit uns sitzt, der gerade diesen Sound abgespielt hat. Danke.

00:05:44 Christian
Großartig.

00:05:47 Christoph
Wow. Also, ihr merkt es, wir sind beide begeistert. Es flutscht quasi einfach nur aus uns raus, der Content. Und wir würden uns echt freuen, wenn ihr bald wieder einschaltet. Das war die erste Folge vom Pielcast. Es hat uns echt viel Spaß gemacht. Vielen Dank, dass ihr zugehört habt. Und wir hoffen einfach, dass ihr uns treu bleibt, dass ihr dabei bleibt und hört einfach beim nächsten Mal wieder rein und ciao. Ciao.

Transkript

00:00:11 SPEAKER_04
Pielcast. Einfach. Besser. Hören.

00:00:36 Andrea
Ja, der zweite Cast, das ist schon eine Ehre, dass wir heute, ja, weitermachen dürfen. Wir widmen uns heute dem Thema Ausbildung und Werdegänge bei Piel. Mit dabei, das ist die...

00:01:02 Annika
Allihallo! Ich bin Annika. Schön, euch zu sehen und zu hören, natürlich mit Abstand. Ich würde sagen, es ist schönes Wetter draußen, aber man kann eigentlich nur 100 Meter weit sehen, weil sonst alles neblig ist. Ja, ich freue mich, da zu sein.

00:01:16 Andrea
Ja, herzlich willkommen, Annika.

00:01:18 Annika
Ich würde sagen, ich stelle mich einmal mal ganz kurz vor, weil ihr kennt mich natürlich, aber der Rest natürlich nicht. Ich sitze in der Disposition hier bei Piel.

00:01:36 Annika
Ich hab meine Ausbildung hier gemacht und die habe ich, im Januar 2020 erfolgreich abgeschlossen. Und seitdem, ja, bin ich hier tätig.

00:01:43 Andrea
Ja, und wie sich dein Aufgabenfeld noch erweitert hat, dazu kommen wir dann gleich nochmal. Denn du hast durchaus auch eine sehr spannende Zusatzfunktion. Aber ich möchte natürlich jetzt nichts vorwegnehmen. Dazu kommen wir dann gleich. Ja, wer ist denn noch mit dabei?

00:02:07 Kai
Ja hi, guten Morgen.

00:02:10 Kai
Mein Name ist Kai, hallo Andrea, hallo Annika.

00:02:15 Kai
Ich komme genau gerade aus dem Nebel, den du beschrieben hast, Annika, und setze mich natürlich auch hier mit Abstand hin. Ich freue mich hier zu sein, ich freue mich euch zu sehen. Es wird bestimmt eine super coole Sache und für mich gilt das natürlich genauso. Ihr Zuhörer kennt mich natürlich wahrscheinlich noch nicht. Ich bin Kai, ich bin 27 Jahre alt. Und ich bin seit 2014 bei Piel, habe dann 2016 die Ausbildung abgeschlossen und befinde mich jetzt in einer echt coolen, spannenden Abteilung im Bereich Dienstleistungen und bin dafür zuständig, dass hier auch die nächste Zeit immer wieder was Cooles von der Seite Piel hat.

00:02:58 Andrea
Oh, du hast es auch schon gut angeteasert, Kai. Wir sind gespannt, wenn wir gleich weitersprechen an der Stelle. Ja, jetzt fehlt nur noch die vierte im Bunde.

00:03:11 Jasmin
Ja, moin moin, ich bin Jasmin, freue mich heute mit euch hier am Tisch zu sein, liebe Andrea, Annika und Kai. Kurz zu mir, ich bin ebenfalls seit 2017 bei Piel, bin zusammen mit der lieben Annika hier meine Ausbildung angefangen, habe sie im Juni 2019 beendet und bin auch schon seit knapp zwei Jahren im Personal und Marketing tätig.

00:03:38 Andrea
Ja, sehr schön. Herzlich willkommen, auch Jasmin. Ja, jetzt fehlt nur noch die vierte im Bunde. Ich habe ja schon ganz euphorisch angefangen, aber ihr habt es verraten. Ich bin Andrea. Ich kümmere mich bei PieL um die Bereiche Personal und Marketing und werde heute ein bisschen moderieren und freue mich darauf. Wir haben so einen kleinen Insider, denn wir sind ja alle sehr aufgeregt, weil das ja jetzt hier so die erste Aufnahme ist. Wir haben echt überlegt, ob wir uns ein bisschen Antistressum vorher reinziehen.

00:04:10 Kai
Was wer hatte die Idee denn?

00:04:12 Jasmin
Da muss ich schon an den Müritsee denken.

00:04:17 Andrea
Antistressum, das müsst ihr wissen. Das ist ein Schnaps, ein Piel -Schnaps. Den gab es früher für uns Pielaner. Ja, wir Pielaner oder wir Piel -Mitarbeiter haben einen eigenen Namen. Wir sind die Pielaner. Dazu kommen wir auch nochmal in einem anderen Cast. Nur so viel sei gesagt. Es gab einen Schnaps und den gab es auch für Kunden, Lieferanten und Co. Alle, die mit Piel zu tun hatten. Das waren die alten Zeiten. Und ja, deswegen auch die Glocke übrigens. Genau. Ihr habt ja jetzt gerade bei Annika, Kai und Jasmin immer diese Glocke gehört. Die hat eine ganz spannende Geschichte, weil uns gibt es ja schon 102 Jahre. Und das ist tatsächlich die Glocke, die es in unserem ersten Ladenlokal gegeben hat. Immer wenn ein Kunde reingekommen ist, natürlich damals in kleineren Maßstäben, dann hat diese Glocke gebimmelt. Die haben wir konserviert und jetzt in Ton gegossen. Und das ist eine echt coole Idee von Christian und Christoph gewesen. Deswegen habt ihr noch so ein bisschen Piel-DNA mit auf den Ohren gerade an der Stelle.

00:05:24 Annika
Also sind wir nicht auf allem oder die Kühe laufen nicht vorbei.

00:05:28 Andrea
Also für alle, die diese Assoziation hatten, danke Annika. Nein, so ist es natürlich nicht.

00:05:36 Andrea
Ganz spannend bei Piel und das habt ihr jetzt gerade auch so ein bisschen gehört. Annika und Jasmin haben zusammen die Ausbildung bei Piel angefangen und waren dennoch an unterschiedlichen Stellen dann fertig. Jasmin, wieso warst du denn eher fertig als die Annika?

00:05:51 Jasmin
Ja, gute Frage. Ich habe meine Ausbildung direkt bei Ausbildungsbeginn auf zwei Jahre verkürzt. Statt den gängigen drei Jahren konnte ich das glücklicherweise machen. Piel hat mir da die Möglichkeit geboten. Ich hatte vorweg mein Wirtschaftsabitur gemacht, auch mit Fachrichtung BWL. Und ja, da wurde direkt gesagt, ich kann das gerne machen und habe es auch direkt wahrgenommen. Eine Fehlentscheidung muss ich sagen, die Ausbildung kann man gut in zwei Jahren bewältigen, auch mit einem guten Abschluss und bin froh, schlussendlich diese Entscheidung getroffen zu haben.

00:06:36 Andrea
Ja, und Annika, wie war das bei dir?

00:06:45 Annika
man. Ja, ich habe es auch vergessen. Und dann, als du es gerade gesagt hast, ist es mir wieder klar geworden. Ja, ich habe das Onboarding noch so vor Augen. Ja, doch, ich auch. Jetzt, wo du es wieder sagst.

00:06:56 Annika
Ja, genau. Ich habe eigentlich angefangen mit drei Jahren Ausbildung, weil ich vorher, seht ihr jetzt nicht, aber in Anführungszeichen nur das Abitur gemacht habe auf dem Gymnasium. Und ich habe halt gedacht, dass ich das auf jeden Fall nicht packen werde, wenn ich vorher kein Wirtschafts-Abi gemacht habe. höheren Handelsschule war und habe dann gesagt, okay, dann nehme ich lieber den sicheren Weg, gehe erstmal die drei Jahre. Habe dann aber während der Schulzeit, während der Ausbildungszeit gemerkt, okay, ich packe das dann doch ganz gut. Und dann kam Andrea ins Spiel. Ein kleiner Insider, genau. Die mir so ein bisschen den richtigen Weg gezeigt hat. Also was heißt den richtigen Weg? Natürlich meinen richtigen Weg. Wo wir dann gemerkt haben, okay, ich könnte es eigentlich auch Fracken, wenn ich verkürze. Und habe dann schlussendlich auf zweieinhalb Jahre verkürzt, was ich auf jeden Fall überhaupt nicht bereue. Also es war eine super Entscheidung. Und da erstmal danke an Andrea, dass du mir da so geholfen hast, dass du mich da unterstützt hast.

00:08:00 Andrea
Man muss dazu sagen, wir waren Wandern. Und da hatten wir Zeit, einfach mal ein bisschen zu quatschen. Und so haben wir das Ganze dann besprochen. Annika hatte da ein bisschen Bedenkzeit und kam dann montags auf mich zu nach der Wanderung und hat gesagt, ey Andrea, lass uns das machen, ich kann mir das vorstellen. Weil ihr müsst wissen, wir haben immer ein festes Onboarding -Programm für alle neuen Azubis und das Ende des Onboardings ist dann eine Wandertour. Und da kommen die alten Azubis mit und die neuen Azubis kommen mit, damit man so ein gutes Gefühl hat und direkt in die Piel-Familie aufgenommen wird.

00:08:38 Jasmin
War das auch die Wanderung, als wir Wer bin ich gespielt haben? Ja. Ah, da kann ich mich auch gut dran erinnern. Definitiv.

00:08:44 Kai
Da stellt sich mir und wahrscheinlich auch den Zuhörern direkt die Frage, bei dieser Wanderung, kommt da irgendwo das Antistressum zum Einsatz?

00:08:53 Andrea
Das war für die jungen Leute, unser kleiner Flori, der war damals, also Flori ist einer unserer Auszubildenden, der wird tatsächlich auch dieses Jahr schon fertig. Der war damals noch ganz klein. Ich glaube 16 oder so. Vielleicht auch 17. Ich meine, der war 16. Also da war leider nicht möglich, der Antistressum auszuschütten. Das gibt es höchstens an der Kirmes, wenn die mal wieder stattfindet.

00:09:15 Annika
Wir sind ja auch sehr vorbildlich. Sowas würden wir natürlich niemals machen. Ja, danke Annika. Du hast es nochmal gerettet. Immer gerne. Und trotz keinem Antistressum war es natürlich eine erfolgreiche Wanderung. Muss man auch dazu sagen. Und es war sehr warm. Da kann ich mich auch noch dran erinnern. Sehr, sehr, sehr warm. ,

00:09:33 Andrea
Das waren, glaube ich, 35, 36 Grad.

00:09:35 Jasmin
Das war super warm, das weiß ich noch.

00:09:38 Andrea
Das war unfassbar, ich weiß gar nicht. Das hat sich bei mir im wahrsten Sinne des Wortes eingebrannt. Die Azubis hatten am Anfang die Aufgabe, Kai, um dir das kurz zu erzählen, die hatten ein Budget und die mussten erst einkaufen. Und sollten dann Getränke kaufen, weil wir Angst hatten, dass die uns zusammenklappen. Das war eine Wanderung. Und dann musste einer immer den Rucksackträger machen und die Wasserpullen schleppen. Das weiß ich noch. Ich glaube, zwischendurch hat man sogar die Wasserpole genommen und sich die irgendwie über den Kopf gekippt war. Das war echt unfassbar.

00:10:16 Jasmin
Und Essen mussten wir noch holen. Zwei Packungen, Milchbrötchen oder sowas geholt.

00:10:22 Andrea
Die hat keiner mehr gegessen, weil keiner Hunger hat. Ihr müsst wissen, das Ziel der Wanderung ist hier ein sehr berühmtes Lokal. Wir wollen keine Schleichwerbung machen. In Neuhaus, wo man Burger essen kann. Die Soß, da wissen jetzt, was wir meinen. Und auch diejenigen, die am Möhnensee wohnen. Also wir waren gut gesättigt, aber wir hatten da ein bisschen übers Ziel hinausgeschossen. Ja, wir waren gut versorgt.

00:10:46 Kai
Ja, lieber haben als brauchen, ne?

00:10:48 Andrea
Ja, so ist das Kai, so ist das. Sag mal Kai, wie war denn das eigentlich für dich? Kai hat nämlich auch hier die Ausbildung gemacht. Erzähl mal, du hast einen etwas anderen Werdegang als die beiden da haben.

00:10:59 Kai
Genau, richtig. Also alle denken jetzt wahrscheinlich, okay, die Jasmin und die Annika, die haben verkürzt. Jetzt erzählt der Kai was, der die drei Jahre Ausbildung gemacht hat. Da muss ich euch leider auch enttäuschen. Ich bin nämlich auch einer der Verkürzer. Und bei mir war es eben so, dass ich 2014 angefangen bin. Und auch direkt schon von Anfang an eben die Ausbildung verkürzt habe. Zusammen noch mit der Imke damals, kennen die Piel intern natürlich noch ganz gut. Und bei mir war es dann auch ähnlich wie bei der Annika. Ich kam vom Gymnasium, hatte vielleicht noch eine Vorgeschichte an einer Universität vor der Ausbildung. Und bin dann über steinigen Umwegen, wenn ich das so nennen darf. bei Piel gelandet, beim Bewerbungsgespräch und dann auch sehr schnell die Ausbildung gestartet und würde das auch rückblickend immer wieder so tun und auch immer wieder die Ausbildung verkürzen. Wobei ich natürlich auch sagen muss, ich bin mit jemandem angefangen, die haben drei Jahre die Ausbildung gemacht. Für die war es auch die richtige Entscheidung. Das heißt jetzt nicht, dass zwei Jahre das Bessere ist, sondern dass natürlich immer individuell auf den einen ankommt. Und bei uns dreien ist es jetzt eben dann so gewesen, dass es die Verkürzung auf jeden Fall ein Schritt nach vorne für uns war.

00:12:16 Annika
Ja eben, das ist auf jeden Fall so. Also das möchte ich auch nochmal aufgreifen. Nur weil wir jetzt drei Verkürzer hier sind, heißt das halt nicht, dass man unbedingt zwei oder zweieinhalb Jahre machen muss. Ich habe ja auch mit drei Jahren eigentlich gestartet und bin auch die ganze Zeit davon ausgegangen, dass ich die drei Jahre durchziehe, bis ich dann halt Andrea getroffen habe und gemerkt habe, okay, es funktioniert auch in zweieinhalb Jahren. Aber das heißt nicht, dass man das tun muss.

00:12:40 Andrea
Nein, aber ich glaube, was wichtig ist, und so sind wir Pielaner eben, wir richten uns auch nach denjenigen, die bei uns arbeiten. Und wenn derjenige sich das zutraut und wir das auch demjenigen zutrauen, dann kann man auch verkürzen. Wenn man es nicht im Vorhinein macht, kann man es im Nachgang machen. Das ist überhaupt kein Muss. Wir haben auch tatsächlich Azubis gehabt in den letzten Jahren, die bewusst gesagt haben, nee, ich habe zwar Abi, aber ich will drei Jahre machen, um möglichst alles wirklich vom Beruf kennenzulernen. Finde ich auch gut, die Einstellung. Und auch die werden ihren Weg gut machen. Man lernt sich in so einer Ausbildung eben auch gut kennen, wo sind meine Stärken und Schwächen. Wir arbeiten ja hier sehr, sehr viel mit Feedback. Das ist auch ganz wichtig. Die Annika und die Jasmin, die sind auch Praxisanleiter. Annika, wie ist das für dich? Was ist denn überhaupt ein Praxisanleiter?

00:13:33 Annika
Ein Praxisanleiter oder ich als Praxisanleiterin bin eigentlich dafür verantwortlich. oder mitverantwortlich, die Auszubildenden in der Abteilung so ein bisschen zu stärken, zu schauen, was haben wir denn für Lernziele? Ich glaube, Andrea, du gehst gleich nochmal auf die Lernziele ein. Wo ich herkomme? Jawohl.

00:13:56 Annika
Danke, Christoph.

00:13:58 Annika
Genau. Wo bin ich denn jetzt stehen geblieben? Also, wir schauen uns halt die Lernziele an. Da geht Andrea gleich nochmal drauf ein. Wir schauen... Ja, was kann man in der Abteilung überhaupt erreichen? Was kann man erlernen? Wir führen Startgespräche, Zwischengespräche, Abschlussgespräche, wenn nötig auch Kritikgespräche. Kritikgespräche müssen ja nichts Schlechtes sein, das kann genauso was Gutes sein. Wir schauen halt, dass der Azubi sich in der Abteilung wohlfühlt und unterstützen ihn bei seinen Entscheidungen und bringen ihm alles bei, was halt beigebracht werden muss. Und genauso spreche ich mich dann halt auch mit den Kollegen in der Abteilung ab. wie deren Empfinden ist, damit man einfach mal einen Rundumblick über den Auszubildenden findet. Und genauso wird mit dem Azubi gesprochen. Denn was wir auch bei Piel sehr wichtig finden, ist ein 360 -Grad -Gespräch. Das wird zwischen der Führungskraft und dem Mitarbeiter aus der Abteilung geführt. Und sowas machen wir halt auch mit dem Auszubildenden, einfach zu sagen, du gibst mir genauso Feedback, so wie ich dir Feedback gebe, damit alle rundum zufrieden sind. Ja, und Praxisanleiter bin ich halt schon tatsächlich während meiner Ausbildung geworden, oder?

00:15:12 Andrea
Am Ende, als du wusstest, dass du Disponentin wirst, da war der Job frei sozusagen.

00:15:17 Andrea
Also wir haben in jeder Abteilung einen Praxisanleiter, die haben auch eine spezielle Schulung besucht.

00:15:24 Andrea
Die sind eben verantwortlich, die Inhalte zu vermitteln und auch die Azubis ja in die Hand zu nehmen. Wir haben auch Azubipaten. Du warst Azubipaten, Annika, oder? Oder warst du beide schon? Ich glaube, ich war beides.

00:15:37 Annika
Ich meine, ich war beides. Ich war erst Azubi -Pate, weil ich ja schon, ich glaube, anderthalb Jahre in der Ausbildung war. Dann kam die Stelle, da habe ich mich dann beworben. Bin auch froh, dass ich dort angenommen wurde. Und dann irgendwann, als ich schon in der Disposition gearbeitet habe, kam das mit dem Praxisanleiter. Also es war noch einige Zeit danach tatsächlich dann. Ja, und dann habe ich meine Ausbildung fertig gemacht und ich fühle mich puddelwohl in dieser Rolle. Also ich bin sehr froh drum. Da kommen wir gleich bestimmt auch nochmal drauf. Momentan ist es ja schwer, vor Ort zu sein oder vor Ort zu arbeiten. Ich weiß nicht, vielleicht möchte Jasmin noch was zu dem Thema sagen, weil sonst gehe ich direkt darauf ein.

00:16:18 Andrea
Jasmin, vor allen Dingen das Thema Lernziele. Ich meine, da hast du ja ganz tatkräftig unterstützt, aus dem Personalbereich raus, was die Entstehung und was die Weiterentwicklung der Lernziele angeht. Vielleicht erklärst du uns mal, was Lernziele überhaupt sind und wie? wie wir damit umgehen?

00:16:36 Jasmin
Ja, Lernziele sind bei uns für Auszubildende da, um einen guten Überblick über die Aufgaben in der jeweiligen Abteilung zu bekommen. Unsere Auszubildenden durchlaufen natürlich diverse Abteilungen hier bei Piel und es gibt immer verschiedene Aufgaben, die sind dann auf den Lernzielen aufgelistet und die Auszubildenden können das situativ abarbeiten und sind auch selber dafür verantwortlich, dass sie es abarbeiten, weil am Ende der Abteilung wird ein sogenanntes Endgespräch geführt und da wird natürlich auch auf die Lernziele geschaut und ob alles erreicht wurde. Es war auf jeden Fall schwierig, am Anfang das zu erarbeiten. Jede Abteilung ist bei uns ein bisschen anders gestrickt und war eine Herausforderung, aber ich finde es auf jeden Fall super, dass wir das jetzt haben.

00:17:30 Andrea
Ja, das schafft natürlich eine gewisse Struktur und es hilft natürlich, dass man dann auch am Ball bleiben kann und weiß, was in der Abteilung eben gelernt werden muss. Das ist ganz wichtig. Endgespräch klang jetzt ein bisschen hart. Annika hat gerade Abschlussgespräch. Endgame. Also es ist nicht das Ende, es ist erst der Anfang, um in die nächste Abteilung von Piet zu kommen. Das fand ich gerade ganz witzig. Das klang echt. Und dann sieht das auch so ein bisschen, uh. Also es ist halb so wild. Es ist tatsächlich ein Gespräch, wo der Azubi auch eine Note bekommt und diese Note bekommt man eben am Ende eines jeden Abschnitts, wenn man seine Lernziele auch erreicht hat. Das ist wichtig, dass wir dann auch eine Entscheidungsgrundlage haben für die spätere Übernahme.

00:18:16 Jasmin
In die Lernziele möchte ich nochmal kurz reingrätschen, weil wird ja immer davon geredet, dass man sich weiterentwickeln muss und das tun wir auch tatsächlich in den Abteilungen. Also unsere Abteilungen entwickeln sich stetig weiter und deswegen entwickeln sich halt auch diese Lernziele immer weiter. Da ist uns letztens nämlich auch nochmal ein Punkt aufgefallen, den wir noch mit aufführen wollen, weil der Auszubildende uns gesagt hat, hier, da steht was nicht drauf, aber das habe ich halt erlernt. Und sowas wird dann halt direkt mit aufgegriffen, sodass wir nicht immer auf den Lernziehen von vor 50 Jahren hart ausgedrückt stehen bleiben.

00:18:49 Andrea
Ja, wenn wir vor 50 Jahren schon Lernziele gab, das wäre gut.

00:18:54 Andrea
Ja, also die Lernziele sind so, in den letzten drei Jahren haben wir die eingeführt, damit das nochmal ein bisschen mehr Qualität gibt, was die Ausbildung angeht.

00:19:11 Kai
Das ist auf jeden Fall eine coole Sache. Also bei uns, wenn ich überlege, hatten wir natürlich auch feste Ziele, die eben erreicht werden sollten, aber nicht so dieses strukturierte Konzept und da merkt man auch nochmal wirklich. Was ich eben nicht nur in der Ausbildung, sondern generell bei uns innerhalb der letzten drei, vier Jahre getan habe.

00:19:29 Jasmin
Man hat irgendwie eine Orientierung, woran man sich entlanghangeln kann, finde ich. Auf den Lernzielen steht halt auch drauf, wie man diese Aufgabe bewältigt,

00:19:36 Jasmin
sodass der Auszubildende erstmal schauen kann, dass er das eigenverantwortlich schafft und dann erst bei Fragen an den Praxishandler herangeht. Also das fand ich sehr wichtig.

00:19:46 Kai
Ja, das ist so cool, als Auszubildender wirklich ja auch einen Teil Verantwortung tragen zu können. da halt wirklich Sachen selber machen zu können und nicht diese, was man so aus der Berufsschule vielleicht mal gehört hat, ich muss hier 17 Mal am Tag Kaffee kochen und dann die Arten sortieren. Ja genau, das hört sich vielleicht blöd an, aber bei mir in der Berufsschule haben das wirklich einige erzählt, auch von bekannten Betrieben aus Soest, wo ich gedacht habe, da hätte ich echt keine Lust drauf und war dann wirklich... jeden Tag immer wieder froh, dass ich das bei Pielern eben anders erleben durfte.

00:20:19 Jasmin
Also das heißt natürlich nicht, dass Kaffeekochen entfällt.

00:20:25 Kai
Richtig, richtig.

00:20:26 Andrea
Aber man darf bei uns auch Kaffee trinken.

00:20:30 Annika
Aber bei einem aus meiner Berufsschule war es tatsächlich so, dass der mit dem Hund vom Chef rausgehen musste. Da habe ich mich auch gewundert.

00:20:36 Kai
Du hättest dich dann noch gefreut, oder? Ja,

00:20:38 Annika/Andrea
ich hätte mich tatsächlich gefreut. Annika hat nämlich eine Hunde Welpen zu Hause, müsst ihr wissen. Ja, sechs Monate ist die kleine Maus jetzt schon. Und ganze 32 Kilo schwer, habe ich eben schon ganz stolz erzählt. Und da kommt nochmal das doppelte Angewicht drauf. Oh ja, das wird toll. Und sie ist ganz plüschig. Einfach toll.

00:20:59 Andrea
Apropos. Plüschig, das ist jetzt eine ganz schwere Überleitung. Sie fällt mir jetzt gerade ein bisschen schwer, aber ich wollte gerne nochmal auf den Kai eingehen. Kai, dein Weg bei Piel war ja zwischendurch mal etwas mit einer Abbiegung oder einer Abzweigung verbunden. Vielleicht möchtest du das mit uns teilen?

00:21:14 Kai
Genau. Ja, Abbiegung, Abzweigung, wie man es nennen möchte. Ich habe es ja eben schon einmal gesagt, ich habe 2014 die Ausbildung gestartet hier, die dann auch zwei Jahre später beendet und bin dann direkt übergegangen in die Mitarbeit im Produktmanagement. Und ja, ich habe dann die Abzweigung, wie Andreas gerade genannt hat, nach einem Jahr im Produktmanagement genommen. Und zwar habe ich da noch einmal ein Studium begonnen. Zum Hintergrund, ich habe mir früher mal immer in den Kopf gesetzt, ich möchte unbedingt Sport - und Englischlehrer werden, weil ich so gerne Sport mache und so gut Englisch kann.

00:22:00 Kai
Ja, und dann habe ich das natürlich auch gemacht. Auf der einen Seite war ich ein bisschen traurig, dass ich gegangen bin. Auf der anderen Seite wollte ich es halt wirklich unbedingt für mich nochmal ausprobieren. Ich fand es immer, wenn ich daran zurückdenke, schön von eben daran zurückzudenken, dass Piel oder Gesamt Piel eigentlich mir wirklich gezeigt hat, dass es schade ist, dass ich gehe. Hatte das natürlich auch immer im Hinterkopf und bin dann frohen Mutes in das Studium gestartet. Und viele, die gearbeitet haben, Geld verdienen. Die können das vielleicht nachvollziehen, wenn man einmal da wieder rausgerissen wird, aus einem strukturierten Arbeitsalltag, wirklich dieses verlässliche Einkommen und auch eben eigenverantwortliches Arbeiten, zurück in einen Studienalltag, der relativ wenig Organisation hat. Zu gehen ist das ein echt starker Cut. Und das war auch so das,

00:22:54 Kai
war auch so das, womit ich sehr zu kämpfen hatte. mich da wirklich wieder reinzudenken in das eigenverantwortliche Lernen und die Inhalte. Und dann steht man da wirklich teilweise vor der Universität und denkt sich, okay, ich muss das jetzt noch acht Jahre durchziehen. Es ist zwar echt eine coole Sache, aber auch aus dem Hintergrund eben, weil Pi mir immer so in Erinnerung geblieben ist, kam ich halt oft ins Zweifeln. Und man muss sagen, die Manuela Plassmann und der Mario Ernst, mit denen ich dann immer noch in regem Kontakt gestanden habe,

00:23:26 Kai
Die Gespräche waren immer gut und man hat dann auch relativ schnell gemerkt, dass vielleicht von beiden Seiten doch wieder Interesse besteht an einer Zusammenarbeit. Wir haben dann relativ schnell Gespräche geführt und dann kam es eben dazu, dass ich im März 2018, müsste das, auf einmal hier wieder in der morgendlichen Infoveranstaltung stand. Der Christoph wusste natürlich von dem Glück, dass ich mich dazu entschieden habe. Er war auch immer einer meiner Begleiter des ständigen Austauschs. Da es natürlich auch nicht, ihr könnt euch das sicherlich vorstellen, eine nicht so einfache Entscheidung war, wirklich diesen Schritt wieder zurück zumachen. Aber letztendlich, auch wenn ich heute wieder darauf zurück gucke, war es das Beste, was ich machen konnte. Oder weiß auch, dass Piel das nicht bereut. Ich freue mich auf jeden Fall einfach wieder hier zu sein. am ersten Tag im März auch wieder dabei sein zu dürfen. Und ja, also kann da wirklich jedem auch die Angst nehmen. Gerade Thema Studienabbruch, das habe ich ja jetzt gerade nochmal erläutert, ist vielleicht bei vielen so ein Tabuthema. Das ist vielleicht ein gesellschaftliches No -Go. So kommt es zumindest immer rüber. Also bei mir war es immer so, meine Eltern haben gesagt, nee, das gibt es nicht. Das machst du jetzt. Und das ist auch so das, was... was ich als Gefahr sehe, jetzt nicht die Eltern an sich, sondern dieses nicht eingestehen zu wollen, dass man eben Fehler gemacht hat oder vielleicht nicht den richtigen Weg eingeschlagen hat. Einen neuen Weg einzuschlagen ist ja nichts Falsches, im Gegenteil. Und es ist auch nicht so, dass ein Studienabbruch als Versagen vor den Freunden oder vor der Familie oder den ehemaligen Arbeitskollegen gilt, sondern ich persönlich finde das so, wenn man das dann auch schnell für sich merkt, ist das vielleicht sogar noch ein Zeichen von Stärke. das eben auch durchzuziehen. Natürlich muss man sich dessen bewusst sein, dass man das dann natürlich auch relativ schnell für sich bemerkt. Ich kenne auch aus dem persönlichen Umfeld Leute, die studieren sechs, sieben, acht Jahre lang und bei denen dauert dieser Prozess dann einfach ein bisschen. Und ja, so war das bei mir und damals hatte ich wirklich Probleme, mir da Gedanken drüber zu machen. Jetzt heute denke ich so, ach, was hast du dir da so Gedanken drum gemacht? Da wärst du einfach direkt wieder zu Peel gegangen oder gar nicht erst abgehauen. Aber da zeigt auch eben nochmal, was Peel eben den Mitarbeitern bietet. Und natürlich auch daran interessiert ist, gute junge Leute, da gucke ich jetzt auch gerade Jasmin und Annika an, eben in den eigenen Reihen zu behalten und zu fördern.

00:26:13 Jasmin
Mensch, ja, das geht runter wie Butter.

00:26:17 Jasmin
Immer her damit.

00:26:18 Andrea
Ja, also dafür stehen wir auch, wir fördern Talente. Ich meine, unser Christoph, der ist jetzt heute hier stummer Begleiter, aber bei dem hat das Peel -Virus ja auch zugeschlagen. Ja, das ist einfach genau das. Und das, was du gerade so beschrieben hast, auch die Gespräche, die du geführt hast, die dich ja letztendlich auch bewogen haben, dich nochmal mit Peel zu beschäftigen, das zeichnet auch aus, dass wir hier einen sehr großen Zusammenhalt haben. Also Pilana ist jetzt nicht nur ein cooles Wort für unsere Mitarbeiter, sondern das ist auch eine Einstellung, die wir hier haben.

00:26:53 Annika
Ja, wenn ich mal daran denke, dass wir mittwochs immer zusammen auf Kirmes gehen und relativ glücklich wieder nach Hause.

00:27:02 Andrea
Bitte hör auf, wirklich.

00:27:06 Kai
Nur am nächsten Morgen dann nicht so glücklich auf der Arbeit, ne?

00:27:08 Andrea
Ja, Jasmin. Da gibt es schon mal so. Schwierige Momente am nächsten Tag, wenn man dann den Zentraldienst hat.

00:27:18 Jasmin
Ich habe glücklicherweise einen netten Papa, der hat mich dann auch zur Arbeit gefahren.

00:27:25 Andrea
Also die Qualität an dem Morgen, wenn Sie hier angerufen haben oder wenn ihr hier angerufen habt, die war exponentiell hoch und Freude gespickt.

00:27:31 Annika
Die Soester Unternehmen in der Umgebung, haben uns nachgesehen. Die konnten es nicht nachvollziehen.

00:27:39 Andrea
Ja, Kirmes ist schon ein wichtiges Thema. Ich hoffe, dass wir das dieses Jahr auch erleben dürfen oder uns ganz fest auf nächstes Jahr freuen unter anderen Bedingungen dann wieder.

00:27:49 Jasmin
Ja, hoffentlich.

00:27:51 Andrea
Wir warten mal sehen. Ja, was mir noch wichtig ist einmal darzustellen, ist ja auch, das war diesmal eine gute Überleitung. Wir wissen ja nicht, ob Kirmes dieses Jahr stattfindet. Das liegt ja an den von außen bedingten Gründen. Annika, du hast ja ein Azubi bei dir im Bereich gerade aktuell. Wie macht ihr das denn jetzt gerade mit der Ausbildung?

00:28:12 Annika
Also am Anfang, als der liebe Saru zu uns gekommen ist, haben wir Disponenten uns aufgeteilt. Also jetzt mal kurz zum Verständnis. Ich sitze in der Disposition, wir haben aber auch noch das Auftragsmanagement dabei und der Azubi, der bei uns in die Abteilung kommt, der geht halt meistens erst einmal in die Disposition rein und geht dann über ins Auftragsmanagement. Und als der Saru gekommen ist, haben wir Disponenten uns aufgeteilt, sodass jeden Tag einer im Büro ist. Weil wir hatten es vorher halt auch noch nicht die Situation, dass wieder ein neuer Auszubildender während der sehr besonderen Zeit momentan in unsere Abteilung kommt. Deswegen haben wir gesagt, wir versuchen es erstmal, dass jemand am Standort ist. Natürlich mit Abstand. Also normalerweise wäre es so gewesen, dass sich der Auszubildende nebeneinsetzt, das beobachtet, was man halt selber so am PC macht, was man arbeitet, was man tut. Das war überhaupt nicht möglich. Deswegen zwei Plätze weiter sitzt man dann da, der Auszubildende zwei Plätze dann weiter und muss halt gucken, dass man demjenigen die Inhalte vermittelt. Und da haben wir uns Gedanken drüber gemacht und gesagt, okay, wir haben ja die Technik. Wir haben viel digitalisiert und geguckt, wie man umstellen kann, sodass wir auch nicht mehr auf Papier arbeiten, dass wir nicht mal unsere ganzen Abis zum Beispiel ausdrucken. Und haben gesagt, okay, dann... AWS sind Auftragsbestätigung. Genau, ja, das sollte ich vielleicht auch noch erwähnen. Also Auftragsbestätigung natürlich nicht mehr auf Papier gedruckt. Genau, und dann haben wir gesagt, wir teilen unsere Bildschirme über Teams, über Microsoft Teams. Darf ich das eigentlich jetzt so sagen, oder ist das... Ach ja, Schleichwerbung ist nicht mehr.

00:29:58 Andrea
Hashtag in Ordnung. Ups, also ich piepe das jetzt einfach mal.

00:29:59 Annika
Ups, also ich piepe das jetzt einfach mal.

00:30:01 Kai
Nehmen wir einfach noch die anderen Zoom. Und was gibt es noch?

00:30:03 Andrea
Skype.

00:30:05 Kai
Dann gilt das ja nicht mehr als Schleichwerbung. Ja,

00:30:06 Andrea
Ja, genau. Wir sind da breit aufgestellt.

00:30:09 Annika
Wir nehmen Piep Teams und haben halt unseren Bildschirm geteilt, sodass sich der Saru meinen Bildschirm angucken kann, sehen kann, was ich denn arbeite und haben währenddessen, wenn er zu weit weg saß oder wenn ich zu weit weg saß, über unser Telefonsystem telefoniert. Und haben dann aber gemerkt, okay, die meisten Fragen, die werden sowieso dann per Teams gestellt oder per Telefon, weil man kann halt nicht nebeneinander sitzen. Und haben dann gesagt, okay, der Auszubildende ist bei uns im Standort und wir sitzen halt zu Hause im Homeoffice und teilen immer wieder unseren Bildschirm. Oder er teilt uns den Bildschirm, wenn er uns etwas erklären möchte oder etwas zeigen möchte oder wenn er Fragen hat. Und wir werden halt eigentlich... jeden Tag immer informiert, was denn gerade ansteht. Wir haben auch morgens immer einen Shopfloor, wo wir uns alle austauschen, also die ganze Abteilung. Und genau, wir schauen halt, dass wir alle Inhalte digitalisiert weitergeben können. Wir haben auch ein OneNote, das ist auch eine tolle Funktion, da haben wir alle Infos immer mit drinstehen, sodass der Auszubildende selber nachlesen kann, wenn er eine Frage hat zu einem Kreditoren oder zu einem bestimmten Vorgang, sodass der Auszubildende eigenverantwortlich arbeiten kann, sich selber die Inhalte beibringen kann. Und wenn er merkt, okay, da verstehe ich jetzt irgendwas nicht, dann rufe ich an oder ich teile meinen Bildschirm oder mir muss der Bildschirm geteilt werden. Also es hat echt tatsächlich besser funktioniert, als ich gedacht hätte oder als ich es erhofft hätte tatsächlich. Und bin sehr froh, dass wir vorher noch den Weg gegangen sind, so viel digitalisieren zu können. sodass wir nicht mehr abhängig sind von dem Büro selber.

00:31:59 Jasmin/Annika
Ja, ich kann mich noch so ein bisschen daran erinnern, als wir diesen Auftragsbestätigungsworkflow ins Leben gerufen haben. Da war eigentlich von Digitalisierung noch nicht mal die Rede. Und jeder, ja die Hälfte von Peter hat sich ungefähr gefragt, ja warum machen wir das denn eigentlich? Wir können das doch auch ausdrucken. Und im Nachhinein denkt man sich so, hey, warum haben wir das nicht noch bei viel mehr Dingen gemacht? Ja eben, also zur Info dazu. Wir haben halt vorher jede einzelne Auftragsbestätigung, was jetzt tatsächlich bei uns nicht gerade wenig ist, ausgedruckt, haben dann DMS -Code draufgeklebt und haben wir das im System gepflegt und dann musste Jasmin das wieder einscannen, sodass das wieder hinter dem Vorgang ist. Also es ist ein Riesenweg gewesen, was wir da gegangen sind vorher. Und jetzt im Endeffekt denke ich mir auch, das hätte man doch bestimmt vorher machen können. Also dass man da, das ist, ja.

00:32:44 Andrea
Ja, also die Digitalisierung ist sehr, sehr weit vorangeschritten. Das nochmal als Hinweis für den externen Zuhörer. Wir arbeiten hybrid. Das heißt, jeder hat die Möglichkeit, also jeder, für den das möglich ist, kann Homeoffice machen und kann am Ende entlang diverser Auflagen, die sich immer mal wieder ändern, frei wählen, ob er vom Standort aus arbeitet oder eben zu Hause vom Homeoffice aus. Diese Regelung gilt nicht für Azubis, aber für alle Stammmitarbeiter. Selbstverständlich ist unsere Logistik hier vor Ort. Da besteht natürlich nicht die Möglichkeit, die Pakete von zu Hause zu versenden. Das wäre ein bisschen schwierig. Aber alle anderen können in der Regel frei wählen, von wo aus sie tätig sind. Und noch ein Hinweis, OneNote, das ist ein Notizbuch, was man mit mehreren Menschen teilen kann, sodass jeder... die Informationen griffbereit hat. Das ist online, das ist also auch voll digitalisiert und das hilft ungemein bei jedem von uns. Ich weiß, Kai, du arbeitest oder ihr arbeitet ja auch ganz viel mit OneNote.

00:33:51 Kai
Ja, genau.

00:33:52 Andrea
Und ja, du kümmerst dich ja auch um Veranstaltungen, die sind ja auch wichtig für unsere Azubis, wie Webinare, da sind wir ja ganz massiv nach vorne gegangen. Das ist ja eine deiner Kernaufgaben, dich um Veranstaltungen zu kümmern. Richtig. Erzähl doch mal ein bisschen.

00:34:10 Kai
Ja, also natürlich Thema Digitalisierung auch im Bereich Veranstaltungen ist natürlich durch die Pandemie vorangetragen worden, keine Frage. Und deshalb haben wir natürlich auch dieses Jahr oder Ende letzten Jahres schon das erste Webinar mit einem Partner abgehalten und haben dieses Jahr bereits zwei weitere durchgeführt mit unseren langjährigen Partnern in der Firma Ansel und Firma Elton. auch mit großem Erfolg, weil es einfach wirklich cool ist, sich Informationen, sage ich mal jetzt, digital reinziehen zu können und auch wirklich sagen zu können, wenn ich Kunde bin, ich möchte noch mehr über das Thema Fußschutz erfahren oder über das Thema Handschutz oder wie sieht es aktuell mit den Liefermöglichkeiten, gerade im Bereich Hygienebekleidung von der Firma Ansel aus, das mal eben nebenbei wirklich anschauen zu können. Das ist der große Vorteil eben dabei, den wir bieten, dass wir nicht nur körperliche Veranstaltungen vor Ort anbieten, sondern natürlich auch wirklich digitale Varianten. Oder Beispiel jetzt, wir machen diesen Monat eine Live -Vorführung im Bereich Fügetechnik, wo wirklich gezeigt wird, wie klebe ich in der Praxis verschiedene Klebstoffarten. Und das ist halt echt cool, das haben wir vor einem Jahr uns noch keine Gedanken darüber gemacht. Und jetzt machen wir das diesen März. Also es zeigt echt, wie wir uns da verändert haben und auch auf die Bedürfnisse der Kunden eben eingehen, aber natürlich auch mit der Zeit gehen.

00:35:47 Andrea
Ja, das ist für die Azubis natürlich auch wichtig, weil in der Ausbildung gibt es ja verschiedene Fachschulungen, weil wir ja ein sehr breites Sortiment haben. Du hast da gerade schon so einen kleinen Einblick gewährt. Wir können natürlich im Moment ganz viel über diese Webinare lösen. Das ist auch eine sehr, sehr gute Sache. Also das ist wirklich etwas, wo wir große Möglichkeiten haben. Sehr, sehr, sehr gut.

00:36:15 Jasmin/Annika
Vielleicht auch nochmal, um da einzusteigen, wenn man seine Ausbildung im technischen Handel beginnt. Ich muss sagen, ich hatte da auch erst so ein bisschen Abstand. sage ich mal, weil ich bin jetzt technisch nicht so wahnsinnig versiert und dachte mir, oh Gott, was kommen denn da für Themen auf mich zu oder was sind das für Warengruppen? Und auch durch die interne Schulung, ja gut, ich bin jetzt kein Antriebsprofi, aber ich könnte schon sagen, was ein Wälzlager ist. Also nur um da vielleicht auch nochmal die Hemdschwelle etwas runterzuschrauben. Ja, dazu muss man ja auch sagen, dass wir uns ja auch immer alle gegenseitig schulen. Also sowohl die Auszubildenden als auch die Kollegen schulen sich immer gegenseitig in regelmäßigen Abständen, die meisten Warengruppen dann wirklich Bescheid wissen. Ich bin jetzt auch nicht im tiefsten Thema bei den ganzen Sachen, aber ich könnte auf jeden Fall zu allem was sagen. Aber du bist doch unsere Antriebstechnik -Fachfrau.

00:37:08 Andrea
Aber du bist doch unsere Antriebstechnik -Fachfrau.

00:37:09 Annika
Ja, Fachfrau ist gut gesagt. Ich gebe mein Bestes, sagen wir so.

00:37:15 Andrea
Sehr schön. Also einmal den Fachmann für Dienstleistungen hier, unseren Kai und Veranstaltungen und die Annika als Disponente mit. Antriebstechnik, Schwerpunkt und Praxisanleiterin. Und unsere Jasmin mit Marketingpersonal, auch Praxisanleiterin. Ja, wir haben ja eine bunte Mischung heute.

00:37:38 Andrea
Und am Ende ist ja das, was euch vereint, dass ihr alle hier gestartet seid und der ein oder andere hat den Weg zurückgeführt, gefunden. Und die anderen beiden sind begeistert bei der Sache und haben sich intern auch weiterentwickelt. Auch eine ganz wichtige Sache, wo wir auch, wie Kai auch schon gesagt hat, wir fördern halt auch entsprechend die Personen, unsere Pielaner, ganz wichtig bei Piel. So schließt sich der Kreis und individuell eben auch auf jeden eingehen, auf den Lernstand, auf das, was er sich zutraut. Ja, wir möglichst flexibel und dynamisch alles gestalten und das situativ so nehmen, wie es ist, auch im Bereich digitale Ausbildung. Wir nutzen das, was da ist und am Ende wird es gut.

00:38:28 Jasmin
Noch um auf das Thema Flexibilität bei uns einzugehen. Erstmal noch Respekt an die Firma, dass wir alle so schnell ins Homeoffice entlassen werden konnten. Wenn ich jetzt mal merke, dass manche Firmen jetzt gerade erst anfangen. Zu sagen, okay, man könnte teilweise mal im Homeoffice arbeiten und bei uns ging das innerhalb von, korrigiert mich, einer Woche.

00:38:49 Kai
Das war ja ungefähr von einem Jahr, müsste das gewesen sein, oder? Ja,

00:38:50 Andrea
Ja, genau. Also exakt war es am 13 .03 .2020, wo wir alle hier in Soest, also die Soester, im großen Konferenzraum zusammengekommen sind. Das war das letzte Mal, wo wir wirklich alle körperlich anwesend waren. Und Mario Ernst, unser geschäftsführender Gesellschafter, hat gesagt, merkt euch diesen Moment, dass wir zu schnell nicht wiederkommen. Und erstmal haben sich alle sparsam angeguckt. Es gab durchaus auch einige von uns, die da emotional drauf reagiert haben. Aber manch einer hat gedacht, Mensch, was erzählt der denn da? In drei Monaten sitze ich hier wieder und alles ist tutti. Nein, bis jetzt ist es nicht entstanden und das müssen wir uns bewusst machen. Also am 13 .03. hatten wir hier diese Versammlung. Ab Freitag, dem 13. konnten die ersten ins Homeoffice entsendet werden. Montag folgten die nächsten. Und bis Mittwoch waren tatsächlich alle Pielaner, wo es irgendwie ging im Homeoffice. Und das ist echt bemerkenswert gewesen.

00:39:50 Jasmin
Ja, das ging so schnell.

00:39:56 Andrea
Ja, damit sind wir schon auch ein Stück weit am Ende unseres Themas angelangt. Es war mir eine Ehre mit euch dreien. Vielen Dank.

00:40:06 Jasmin
Hast du sehr toll moderiert.

00:40:11 Andrea
Danke. Ja, wir freuen uns auf den nächsten PielCast. Dort wird es sich vermehrt um Keis -Themen drehen. Es wird um Veranstaltungen bei Peel gehen. Und so viel sei verraten, es wird auch beim nächsten Mal wieder spannend werden.

00:40:27 Jasmin
Wir freuen uns alle drauf.

00:40:30 Alle zusammen
Ahoi. Tschüssi. Tschüss.