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Wälzlager- und Antriebstechnik.
Als Partner namenhafter Hersteller bietet PIEL eine breite Palette hochwertiger Produkte in den Bereichen Wälzlager- und Antriebstechnik. PIEL legt großen Wert auf Kundenbegeisterung und bietet dir eine umfassende Beratung, um die passenden Produkte für deine individuellen Anforderungen zu finden.
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Wälzlager
Wälzlager sichern präzise, reibungsarme Bewegungsabläufe in Maschinen und Anlagen. Das Spektrum umfasst Rillenkugellager, Schräg- und Pendelkugellager, Zylinder‑ und Kegelrollenlager, Pendelrollen- und Nadellager sowie Gehäuselager und Einheiten. Auswahlkriterien sind Belastungsart (radial/axial), Drehzahl, Steifigkeit, Laufgenauigkeit, Umgebungseinflüsse (Staub, Feuchtigkeit, Temperatur) und Schmierkonzept. Abdeckungen und Dichtungen (z. B. 2RS, ZZ), Lagerluft und Käfigmaterialien beeinflussen Lebensdauer und Wartungsintervalle. PIEL unterstützt bei der Auslegung, bietet Standard- und Premiumqualitäten sowie passendes Zubehör wie Gehäuse, Spann- und Abziehhilfen.


Keilriemen
Keilriemen übertragen Leistung zuverlässig zwischen parallel angeordneten Wellen und sind für robuste, wartungsarme Antriebe ausgelegt. Verfügbar sind klassische Profile (z. B. Z, A, B, C), schmalkeilige Hochleistungsprofile (SPZ, SPA, SPB, SPC) sowie formgezahnte Varianten für bessere Flexibilität und geringere Wärmeentwicklung. Wichtige Parameter sind Leistungsbedarf, Riemengeschwindigkeit, Scheibendurchmesser, Umgebungsbedingungen und gewünschtes Wartungsintervall. Verbund- und Satzriemen sichern gleichmäßige Lastverteilung bei Mehrfachantrieben. PIEL liefert passende Spann- und Ausrichtwerkzeuge sowie Empfehlungen zur Vorspannung und zum Wechselintervall.
Zahnflachriemen
Zahnflachriemen (synchron, z. B. T‑/AT‑Profile, HTD/STD, GT‑Profile) ermöglichen schlupffreie Kraftübertragung und exakte Positionierung bei moderaten Wartungsaufwänden. Hohe Wirkungsgrade, präzise Teilungen und Materialien wie Polyurethan oder Chloropren mit Zugträgern aus Stahl oder Aramid/Glasfaser decken ein breites Einsatzspektrum ab – von Verpackungs- und Fördertechnik bis zu Werkzeugmaschinen. Die Auslegung orientiert sich an Drehmoment, Übersetzung, Teilung, Riemenbreite, Geräuschverhalten und Umgebung (Temperatur, Medien). PIEL beschafft Standardlängen und endlose Ausführungen, konfektioniert bei Bedarf und empfiehlt kompatible Spann- und Führungsbauteile.


Keilscheiben
Keilscheiben sind das zentrale Gegenstück im Keilriemenantrieb und beeinflussen Wirkungsgrad, Laufruhe und Lebensdauer. Erhältlich sind Fertigbohrungen, Taper‑Lock‑Ausführungen und kundenspezifische Bohr-/Nutvarianten in gängigen Profilen (SPZ, SPA, SPB, SPC u. a.). Wichtige Faktoren sind Werkstoff, Oberflächenqualität der Rillen, Rund- und Planlauf, Korrosionsschutz sowie die korrekte Ausrichtung im Antriebsstrang. Eine sachgerechte Kombination aus Scheibendurchmesser, Riemenprofil und Vorspannung reduziert Verschleiß und Energiebedarf. PIEL liefert Keilscheiben inklusive Spannbuchsen und bietet Ausrichtungshilfen für die Montage.
Kupplungen
Kupplungen verbinden Wellen, gleichen Fluchtungsfehler aus und dämpfen Stöße oder Schwingungen. Zum Portfolio zählen elastische Klauenkupplungen, Bogenzahn- und Lamellenkupplungen, Metallbalg- und Scher-/Reibkupplungen sowie formschlüssige, spielfreie Lösungen für Positionierantriebe. Auswahlkriterien sind Drehmoment, Drehzahl, Torsionssteifigkeit, zulässige Wellenversätze (radial/axial/winklig), Temperaturbereich und Medienbeständigkeit. Elastomereinsatz und Bauart bestimmen Dämpfung, Wartungsbedarf und Torsionsverhalten. PIEL unterstützt bei der Dimensionierung, liefert passende Naben- und Bohrungsvarianten und sorgt für eine auf den Antriebsstrang abgestimmte, langlebige Lösung.

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Nachhaltige Instandhaltung.
Rekonditionierung statt Neubeschaffung.
Oft liegt der erste Impuls bei ersten Ausfallerscheinungen eines Lagers auf dem Austausch und der Neubeschaffung. Dabei lohnt es sich, die Vorteile einer Reparatur bzw. Rekonditionierung mitzudenken – insbesondere bei sehr großen Lagern. Für die Rekonditionierung wird nur rund 10 % der Energie benötigt, die für die Herstellung eines Neulagers anfällt, was deutliche CO2-Einsparungen ermöglicht. Zudem verhindert die Aufarbeitung die unnötige Entsorgung von Komponenten und schont damit wertvolle Rohstoffe. In vielen Fällen ist ein rekonditioniertes Lager außerdem schneller verfügbar als ein neues.
Als autorisierter SKF-Partner bieten wir dir ein umfassendes Portfolio an Produkten, Dienstleistungen und Prozessen, die deiner Branche helfen werden, deinen ökologischen Fußabdruck zu minimieren und Kosten zu senken.

FAQs
Wie wähle ich passende Lager, Riemen und Kupplungen für meinen Antriebsstrang?
Die Auswahl richtet sich nach Lastprofil (radial/axial, dynamisch), Drehmoment und Drehzahl, Umgebungsbedingungen (Staub, Feuchtigkeit, Temperatur) sowie Ausricht- und Einbausituation. Für Wälzlager sind Lagerluft, Dichtung/Abdeckung und Schmierkonzept entscheidend; für Keil- und Zahnflachriemen zählen Profil/Teilung, Riemenbreite und Scheibendurchmesser; bei Kupplungen sind zulässige Versätze und Torsionssteifigkeit relevant. Eine abgestimmte Kombination erhöht Wirkungsgrad, Standzeit und Laufruhe.
Welche Punkte sind bei Montage und Einstellung von Keilriemen wichtig?
Riemenscheiben müssen fluchten; falsche Ausrichtung und Vorspannung führen zu erhöhtem Abrieb und vorzeitigem Verschleiß. Die Spannkraft ist nach kurzer Einlaufzeit erneut zu prüfen und neue Riemen sollten nach wenigen Betriebsstunden nachgespannt werden. Ein praktischer Richtwert ist die Kontrolle per Durchbiegung zwischen den Scheiben; noch präziser sind Vorspannungs‑Messgeräte. Zu hohe Spannung belastet Lager und Motor, zu geringe Spannung verursacht Schlupf, Wärme und Effizienzverlust. Für Sicherheit gilt: Anlage spannungsfrei schalten, vor Wiedereinschalten sichern und Abdeckungen wieder montieren.
Wie lassen sich Lebensdauer und Zuverlässigkeit von Lager- und Riemenantrieben erhöhen?
Eine hohe Lebensdauer beginnt mit der korrekten Auslegung und präzisen Montage. Bei Wälzlagern sind passende Lagerluft, die richtige Dicht- bzw. Abdichtausführung und ein auf die Anwendung abgestimmtes Schmierkonzept entscheidend; saubere Einbauverhältnisse, definierte Passungen und das Einhalten der Einpress- bzw. Erwärmungsrichtlinien vermeiden Frühschäden. Riemenantriebe profitieren von exakt ausgerichteten Keilscheiben, der korrekten Vorspannung und einer erneuten Kontrolle nach der Einlaufphase — zu geringe Spannung verursacht Schlupf, Wärme und erhöhten Verschleiß, zu hohe Spannung belastet Lager und Motor. Wartungsseitig verlängern regelmäßige Sicht- und Hörprüfungen, Schmierintervalle nach Herstellvorgaben, das satzweise Erneuern von Mehrfachriemen sowie der rechtzeitige Tausch verschlissener Komponenten die Standzeiten. Ebenso wichtig ist die Berücksichtigung der Umgebung:Staub, Feuchtigkeit oder Chemikalien erfordern geeignete Dichtungen, Abdeckungen und gegebenenfalls korrosionsgeschützte Ausführungen; erhöhte Temperaturen beeinflussen Schmierstoffe und Elastomere und sollten durch Kühlung oder angepasste Materialien abgefangen werden. Wer Wirkungsgrad und Positioniergenauigkeit steigern möchte, prüft je nach Anwendung die Umstellung auf schmalkeilige Hochleistungsprofile oder synchron laufende Zahnflachriemen. Insgesamt gilt:Eine abgestimmte Kombination aus richtiger Komponentenauswahl, fachgerechter Montage, definierter Vorspannung und planmäßiger Instandhaltung sichert Laufruhe, Energieeffizienz und Zuverlässigkeit über den gesamten Lebenszyklus.



























